Transportmittel
2. Anhänger
Nach 2o-monatiger Pause haben wir das Projekt "2. Anhänger" wieder in Arbeit.

Da wir inzwischen zwei
komlette PAs unterschiedlicher Größe anbieten können, mußten wir in letzter
Zeit immer wieder die Ladung komplett umräumen.
Darum haben wir uns einen zweiten Anhänger gekauf, BJ 1971, ihm die
Bodengruppe mit innenliegenden Radkästen komplett entfernt (die ersten 1o cm
von unten)
Darunter wurde jetzt ein
gebremstes Komlettfahrwerk mit zulässiger Gesamtlast von 18oo kg gebaut. Die
Räder stehen jetzt seitlich neben dem Anhänger, wodurch ein Laderaum ohne
Platzverlust entstanden ist.
Nun ist er auch abschließbar.

Als nächstes wurden die Innenwände und Boden mit Holz versehen und mit
den Spachtelarbeiten begonnen.
Als letztes Anbauteil: eine Stoßstange
Für das äußere Design wird bereits an Entwürfen
gearbeitet.
Wir planen, den Anhänger, sowie die Feuerwehr am 22.o8.o9 das erste mal für
einen Gig einzusetzen.








Er ist soweit fertig, als letztes erhält er noch einen schützenden Klarlack.
Zum Glück passt er mit 3 anderen Kleinfahrzeugen zusammen in unsere maximal mittelgroße Garage.

Unser Stern 
Das Fernziel
einsatzfähiger Reservetransporter ist für Mai 2oo9 anvisiert.
Dafür wurde ein Mercedes LF 409 mit Zylinderkopfdichtungsschaden und
leichten Standschäden gekauft.
Nach "Huckepackanlieferung" auf
Fremdachse wurde der Zylinderkopf demontiert und bei einer
Motoreninstandsetzungsfirma mit gehärteten Ventilsitzen (Autogas tauglich)
ausgerüstet und im Anschluß vom KFZ-Meister Jens Hainke mit neuer
Zylinderkopfdichtung wieder montiert.

Unser Plan ist es, das Wägelchen bis zum Mai 2oo9
über den TÜV zu bekommen und mit H-Kennzeichen zuzulassen. Da die Feuerwehr
ziemlich durstig ist ( 2o l pro 1oo km), soll sie auf Autogas umgerüstet
werden.
Der Vorteil eines H-Kennzeichens ist
-
1. die Befahrbarkeit aller Umweltzonen, ohne Einschränkungen
-
2. vergleichbar günstige Steuer und Versicherung
- 3.
Erhalt des Sonder-KFZ-Status (Löschfahrzeug) und somit
keine LKW-Zulassung.
Dadurch wird es möglich sein, dieses Fahrzeug, obwohl es eigentlich ein LKW
ist, auch Sonntags mit Anhänger fahren zu dürfen.
Inzwischen wurden alle vier Bremsen zum Zweck der Kontrolle geöffnet und auf
der Hinterachse die Radbremszylinder durch neue ersetzt.

Der momentane Stand der Dinge ist: Motor läuft,
Mechanik der Bremsen OK, Bremsflüssigkeit erneuert, Position der Rückleuchten
versetzt, Abgasführung unterm KFZ umgelegt (Sidepipe). Spezielle Halterung für
die Gastanks gebaut, gesandstrahlt und feuerverzinkt, mit den Tanks bestückt,
Gas- und Elektrikleitungen vormontiert und komplett unterm Auto positioniert.
Anhängerkupplung demontiert, gesandstrahlt und lackiert.




Jetzt Anhängerkupplungsbock wieder montiert.

Hier mit unterer Verblendung:


Nächste Schritte werden Getriebeöl, Hinterachsöl
wechseln, Abschmierdienst an der Vorderachse durchführen und Gasanlage
fertigstellen.
Juni 2oo9
Unser Zeitplan hängt.
Die Gasanlage ist
fertiggestellt, funktioniert prima und steht unmittelbar vor der
TÜV-Eintragung. Bei der Gelegenheit wird das Fahrzeug gleichzeitig auf 3,5t
abgelastet. Dadurch muß das Wägelchen nur noch alle 2 Jahre zur
Hauptuntersuchung, darf auch mit den heutigen Führerscheinen gefahren werden.
Am Motor wurden zwei
Öl-Undichtigkeiten behoben.
So, erste Hürde genommen!
Gasanlage wurde heute eingetragen und der LKW auf 3,5t zulässiges Gesamtgewicht
abgelastet.
Als nächstes werden
einige Löcher zugeschweißt und nach kleineren Lackarbeiten kann der Wagen für
die Hauptuntersuchung inkl. Erstellung des Gutachtens für historische Fahrzeuge
dem TÜV vorgeführt werden.